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+++NEW+++ CONVINUS Global Mobility Insights NEWSLETTER Herbst / Fall 2022

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«Familiar expertise in a new look - the next generation of our popular CONVINUS newsletter is here! » To take the next steps, we have repackaged our popular newsletter and given it a modern layout. We cannot master the challenges in the Global Mobility sector alone, so we offer our great CONVINUS Global Network partners a special platform here. In each of our newsletters we will introduce you to some of them. The issues that concern you also concern us. For this reason, we are pleased to present the autumn issue 2022, with the following focus: «Remote Work / Digital Nomad / Home Office» • CONVINUS for the perspective from Switzerland • Globalization Partners for a global overview • Artus for the perspective from Austria • Corporate Relocations Greece for the perspective from Greece

Global

Global Mobility Insights - Herbst / Fall 2022 geben wird. Aus diesem Grund kann ein ausländischer Arbeitgeber derzeit nur Staatsangehörigen das «remote» Arbeiten in der Schweiz gewähren. Ein EU- oder EFTA-Staatsangehöriger muss sich lediglich in der Schweiz mit dem ausländischen Arbeitsvertrag bei der zuständigen Wohngemeinde anmelden und wird dadurch eine Arbeits- und Aufenthaltsbewilligung B für 5 Jahre erhalten. Die Anforderungen an den ausländischen Arbeitsvertrag lauten: die Einhaltung der zwingenden arbeitsrechtlichen einem Schweizer bzw. EU-/ EFTA- Mindestanforderungen sowie ein Mindestarbeitspensum von 30%. Für Nicht-EU- oder Nicht-EFTA- Staatsangehörige, welche bereits ihren Wohnsitz in der Schweiz haben, kann unter Umständen eine Anstellung bei einem ausländischen Arbeitgeber mit Ausübung der Tätigkeit in der Schweiz ebenfalls möglich sein. Die genaue Bewilligungssituation muss in diesen Fällen jedoch genau geprüft werden. Sozialversicherung Wenn eine Person in der Schweiz erwerbstätig ist, dann führt dies grundsätzlich zu einer Sozialversicherungspflicht in der Schweiz. Es spielt dabei grundsätzlich keine Rolle, ob sich der Arbeitgeber im Ausland befindet. Die Schweizer Sozialversicherung kennt hierfür das Statut des «ANobAG» (Arbeitnehmer ohne beitragspflichtigen Arbeitgeber). Der Arbeitnehmer muss bei einer Ausgleichskasse registriert und angemeldet werden. Zudem muss für den Arbeitnehmer eine Unfallversicherung sowie eine Pensionskasse abgeschlossen werden. Üblicherweise schliessen Schweizer Arbeitgeber des Weiteren eine Krankentaggeldversicherung ab, welche die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall abgedeckt. Diese Versicherung ist keine Pflichtversicherung und jeder (ausländische) Arbeitgeber kann frei entscheiden, ob eine Krankentaggeldversicherung abgeschlossen werden soll. Es sollte hierzu beachtet werden, dass für die Lohnfortzahlung bei Unfall und Krankheit die Schweizer Versicherungen und Regelungen zum Tragen kommen. Aus diesem Grund ist es ratsam, auch für die Lohnfortzahlungspflicht bei Krankheit, die Krankentaggeldversicherung abzuschliessen. Die Versicherungsbeiträge werden auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer entsprechend den gesetzlichen 6 convinus.com

Global Mobility Insights - Herbst / Fall 2022 Vorschriften aufgeteilt. In der Regel bedeutet dies, die Beiträge hälftig aufzuteilen. Steuern Die Einbehaltung von einer Quellensteuer durch den ausländischen Arbeitgeber ist gesetzlich nicht vorgesehen. Eine Quellensteuer muss vom Lohn in der Schweiz nur einbehalten werden, sofern ein Arbeitgeber in der Schweiz vorhanden ist. Die Besteuerung des Erwerbseinkommens erfolgt in diesen Fällen im Rahmen der Einreichung der Steuererklärung in der Schweiz. Die Höhe der Steuerbelastung berechnet sich aufgrund des Wohnsitzkantons und der Wohnsitzgemeinde des Arbeitnehmers und variiert zudem je nach persönlicher Situation. Betriebsstätte Auch in der Schweiz empfiehlt sich bei der Beschäftigung von Arbeitnehmern eine Prüfung des Betriebsstättenrisikos vorzunehmen, so dass man vor Konsequenzen auf Unternehmensebene geschützt ist. In der Regel gilt auch in der Schweiz, dass «Hilfstätigkeiten» nicht zu einer Begründung einer Betriebstätte in der Schweiz führen. Payroll Es besteht grundsätzlich keine gesetzliche Notwendigkeit, eine Payroll für "remote" tätige Arbeitnehmer in der Schweiz zu führen, sofern keine Lohnauszahlung in der Schweiz erfolgt. Allerdings ist es empfehlenswert, dass aufgrund der Sozialversicherungspflicht in der Schweiz eine Lohnbuchhaltung geführt wird. Somit kann die Abwicklung der richtigen Beiträge sichergestellt werden. Demzufolge würde man in genannten Situationen eine Lohnbuchhaltung im Ausland (Sitzstaat des Arbeitgebers) sowie in der Schweiz führen. In der Schweiz ist dies lediglich eine Shadow-Payroll welche der Ermittlung und der Abführung der Schweizer Sozialversicherungsbeiträge dient. Monatlich werden die Angaben dann an die «Haupt»-Payroll im Ausland weitergegeben, so dass diese in der Lohnabrechnung berücksichtigt werden. entsprechend Schlussfolgerung Die Beschäftigung von Arbeitnehmern mit ausländischem Arbeitgeber ist in der Schweiz mit einigen Einschränkungen möglich. Im Fall, dass der Arbeitgeber im Ausland verbleibt, ist für die Vermeidung von Risiken bei der Beschäftigung von Arbeitnehmern in der Schweiz die Prüfung der hier convinus.com 7

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