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CONVINUS Global Mobility Alert KW 2_2021

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CONVINUS Global Mobility Alert KW

a n u a r 2 0 2 1 J u s g a b e K W 2 A FREE SERVICE OF: A GLOBAL MOBILITY SOLUTIONS CONVINUS 70, 8001 ZÜRICH, SCHWEIZ TALSTRASSE / INFO@CONVINUS.COM WWW.CONVINUS.COM DEUTSCHLAND– SCHWEIZ: DER KONSULTATIONS- VERLÄNGERUNG VOM 11. JUNI 2020 VEREINBARUNG N e u i g k e i t e n a u s d e r W e l t d e r g l o b a l e n M o b i l i t ä t Seit dem 1. Januar 2021 gelten für neueinreisende Staatsangehörige des Vereinigten Königreichs (UK) die Zulassungsbestimmungen des Ausländer- und Integrationsgesetzes (AIG). Führungskräfte und Spezialistinnen und Spezialisten mit einer UK- Staatsangehörigkeit können generell nur zum Schweizer Arbeitsmarkt zugelassen werden, wenn ihre Arbeitstätigkeit dem gesamtwirtschaftlichen Interesse der Schweiz entspricht. Zusätzlich gilt, dass der Inländervorrang sowie die orts-, berufs- und branchenüblichen Lohn- und Arbeitsbedingungen eingehalten werden müssen. Ferner bestehen für UK-Erwerbstätige und Dienstleistungserbringende separate Kontingente für das Jahr 2021. Die Kontingente werden quartalsweise zur Verfügung gestellt und stehen in kantonaler Kompetenz. Für Erwerbstätigkeiten von mehr als vier Monaten wurden insgesamt 3’500 Kontingente festgelegt. Davon sind 2’100 für Aufenthaltsbewilligungen B und 1’400 für Kurzaufenthaltsbewilligungen L vorgesehen. Für kurzfristige Erwerbstätigkeiten von bis zu 90 Arbeitstagen pro Kalenderjahr kommt SCHWEIZ: FÜR EINREISEBESTIMMUNGEN für grenzüberschreitende Dienstleistungserbringern aus UK das Online-Meldeverfahren UK-STAATSANGEHÖRIGE SEIT 2021 weiterhin zur Anwendung. Am 11. Juni 2020 haben Deutschland und die Schweiz eine Konsultationsvereinbarung über die Besteuerung von grenzüberschreitenden Arbeitnehmern während der aktuellen Pandemie abgeschlossen. Das Staatssekretariat für internationale Finanzfragen (SIF) gab bereits Anfang Dezember bekannt, dass die Konsultationsvereinbarung am 30. November 2020 ergänzt und bis mindestens 31. März 2021 verlängert wurde. Der Inhalt dieser Vereinbarung besagt grundsätzlich, dass das bestehende Steuerabkommen und die daraus resultierenden Regelungen unter einer Fiktion des Tätigkeitsortes wie bisher gelten, solange Ausnahmeregelungen und Beschränkungen aufgrund von Covid-19 die physische Erwerbstätigkeit im Tätigkeitsstaat einschränken. Der unfreiwillig höhere Anteil an Tätigkeitstagen im Wohnsitzland wirkt sich folglich nicht auf die unter regulären Umständen angewandte Besteuerung der Grenzgänger aus. Darüber hinaus weitet die Ergänzung die Vereinbarung auch auf Vergütungen des öffentlichen Dienstes gemäss Art. 19 DBA aus. Wenn Arbeitnehmer in Deutschland regelmässig zwischen 450 EUR und 1’300 EUR pro Monat verdienen, gelten für sie besondere Regelungen zur Abrechnung der Sozialversicherungen. Die Einkünfte aus mehreren Anstellungsverhältnissen müssen bei der Bestimmung des sogenannten Übergangsbereiches (vorher «Gleitzone») zusammengezählt werden. Die Berechnung der Sozialversicherungsbeiträge innerhalb des Übergangsbereiches zu den regulären deutschen Sozialversicherungsbeiträgen ist komplex. Der Arbeitgeberanteil ist dabei grundsätzlich konstant, während der Arbeitnehmeranteil je nach der Höhe des Verdienstes prozentual variiert. Entsprechende Online-Rechner sowie die detaillierten Formeln zur Berechnung sind im DEUTSCHLAND: SOZIALVERSICHERUNGS- Internet abrufbar, um die Abrechnung für Midijobs in der jeweiligen Lohnabrechnung gesetzeskonform umsetzen zu können. BEITRÄGE BEI MIDIJOBS KANADA: TESTANFORDERUNG VOR REISEANTRITT COVID-19 Ab 7. Januar 2021 müssen alle Reisende nach Kanada einen negativen Covid-19 Test aus den letzten 72 Stunden vor dem Boarding vorlegen. Dies betrifft alle Ein- und Ausreisende mit Ausnahme von Kindern unter dem 5. Lebensjahr; Besatzungsmitglieder oder Personen, die nur nach Kanada einreisen, um ein solches Besatzungsmitglied zu werden; Notdienstanbieter sowie technische Zwischenstoppflüge, die aufgetankt werden. Das Ziel ist es, die Ausbreitung der neuen Virusformen in Kanada zu verhindern. Ausländer, kanadische Bürger und ausländische Bürger mit ständigem Wohnsitz in Kanada, die derzeit auf Reisen sind und nach Kanada zurückkehren, müssen umgehend einen Covid-19 Test organisieren. Der negative Test darf nur von einem externen und akkreditierten Labor stammen und muss der Fluggesellschaft entweder per Post oder elektronisch übermittelt werden. Eine bereits durchgeführte Impfung befreit zurzeit noch nicht von dieser Verpflichtung. Zudem plant die kanadische Regierung zusätzliche Überwachungsmassnahmen, um die Einhaltung der 14-tägigen Quarantäneregel gemäss Quarantänegesetz sicherzustellen. Die Sanktion für einen Verstoss gegen das Quarantänegesetz ist entweder eine Freiheitsstrafe von bis zu 6 Monaten oder eine Busse von bis zu CAD 750’000 (d.h. bis zu CHF 522'920).

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