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CONVINUS Global Mobility Alert KW 3

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CONVINUS Global Mobility Alert KW

a n u a r 2 0 2 1 J u s g a b e K W 3 A ZUM SCHENGENER VERORDNUNGEN (SIS) INFORMATIONSSYSTEM FREE SERVICE OF: A GLOBAL MOBILITY SOLUTIONS CONVINUS 70, 8001 ZÜRICH, SCHWEIZ TALSTRASSE / INFO@CONVINUS.COM WWW.CONVINUS.COM PER ARBEITSBEWILLIGUNGSRECHTS FEBRUAR 2021 15. N e u i g k e i t e n a u s d e r W e l t d e r g l o b a l e n M o b i l i t ä t Um die Ausbreitung der neuen Virusformen von Covid-19 zu stoppen, gelten ab Montag, den 18. Januar 2021 folgende Massnahmen in der Schweiz: Restaurants, Bars, Clubs, Discos, Tanzlokale, Kulturbetriebe, Sportanlagen, Freizeiteinrichtungen bleiben weiterhin geschlossen (seit 22. Dezember 2020). Fortsetzung der Maskenpflicht in allen öffentlich zugänglichen Innenräumen respektive in allen Bahnhöfen, Flughäfen und an Bus- und Tramhaltestellen. Neu wird die Maskenpflicht auf dem Arbeitsplatz ausgeweitert, wenn es mehr als 1 Person im Raum gibt. Im öffentlichen Raum dürfen sich nicht mehr als 5 Personen spontan versammeln. Bei privaten Veranstaltungen dürfen sich nicht mehr als 5 Personen treffen. Empfohlen wird ein Treffen nur zwischen 2 Haushalten. Öffentliche Veranstaltungen sind verboten. Es dürfen sich aber maximal 5 Personen im Bereich Sport oder Kultur organisieren. Eine Ausnahme bildet das Training mit Jugendlichen und Kindern unter 16 Jahren. Alle Arbeitgeber sind verpflichtet, Homeoffice anzubieten, sofern dies möglich bzw. mit verhältnismässigem Aufwand umsetzbar ist. Besonders gefährdete Personen haben Anrecht auf Homeoffice oder Beurlaubung, falls dieses nicht möglich ist. SCHWEIZ: COVID-19 MASSNAHMEN NEUE Läden mit Waren des nicht täglichen Bedarfs werden geschlossen. Die bisherige Beschränkung der Öffnungszeiten bis 19 Uhr ist aufgehoben. Das vietnamesische Ministerium für Arbeit, Invaliden und Soziales (MOLISA) hat ein neues Dekret erlassen, welches Auswirkungen auf die Erteilung, Verlängerung und Stornierung von Arbeitsbewilligungen hat. Dieser Beschluss tritt ab dem 15. Februar 2021 in Kraft und beinhaltet die folgenden Änderungen: Ausländische Experten und Spezialisten mit einem Bachelorabschluss müssen mindestens drei Jahre Berufserfahrung vorweisen, um eine Arbeitsbewilligung beantragen zu können. Ausländische Experten und Spezialisten ohne einen Bachelorabschluss müssen mindestens fünf Jahre relevante Berufserfahrung im Tätigkeitsbereich der Stelle vorweisen, um eine Arbeitsbewilligung beantragen zu können. Für kurzfristige Arbeitseinsätze ist für ausländische Staatsangehörige keine Arbeitserlaubnis notwendig, solange der Einsatz weniger als 30 Tage pro Reise beträgt und nicht mehr als dreimal pro Jahr stattfindet. Der Arbeitgeber ist jedoch verpflichtet, den Arbeitnehmer mindestens drei Tage vor dem Arbeitsbeginn bei der MOLISA zu melden. VIETNAM: DES ÄNDERUNG Arbeitsbewilligungen können nur noch um bis zu zwei Jahre verlängert werden und dies für einen begrenzten Zeitraum von maximal vier Jahren. Zusätzlich müssen Arbeitgeber die Beendigung eines Arbeitseinsatzes innerhalb von 15 Tagen bei der MOLISA melden. Am 18. Dezember 2020 hat das Schweizer Parlament in Bern zugestimmt, diverse EU- Verordnungen im Zusammenhang mit dem Schengener Informationssystem (SIS) zu übernehmen. Das SIS ist ein umfangreiches Informations- und Fahndungssystem für den gesamten Schengen-Raum. Es wird sowohl für gestohlene Gegenstände als auch für polizeilich gesuchte Personen im Rahmen von Auslieferungen, Einreisesperren und Vermisstenfällen verwendet. In der Schweiz haben die kantonalen Migrationsämter, die Botschaften und Konsulate im Ausland, das Staatssekretariat für Migration, das Bundesamt für Justiz, das Grenzwachtkorps sowie die Kantonspolizeien Zugriff auf das System. SCHWEIZ: VERSCHIEDENER EU- ÜBERNAHME Das Schengener Informationssystem ist neben dem Europäischen Reiseinformationsund Genehmigungssystem (ETIAS) und dem Datenaustausch zwischen Sozialversicherungsträgern in der EU, der EFTA und der Schweiz (Projekt EESSI) ein weiteres Beispiel für die zunehmende internationale Vernetzung von Behörden, welche sich zunehmend auf den Bereich von Mitarbeiterentsendungen auswirkt. TSCHECHIEN: ANPASSUNGEN BEI DER BERECHNUNG DER TSCHECHISCHEN EINKOMMENSTEUERN WESENTLICHE Über 10 Jahre wurde in Tschechien das Konzept des sogenannten «Super Gross Salary» angewendet, um die Steuerbasis bei Erwerbseinkommen zu bestimmen. Grundsätzlich bedeutete dies, dass die Arbeitgeberbeiträge zur Sozial- und Krankenversicherung auch als steuerpflichtiger Lohnbestandteil galten und damit das steuerbare Einkommen um 33.8% erhöht wurde. Das Konzept des «Super Gross Salary», der damit verbundene Einheitssteuersatz und der Solidaritätszuschlag wurden per 1. Januar 2021 abgeschafft. Neu sind grundsätzlich nur noch 2 progressive Steuersätze von 15% und 23% auf dem regulären Erwerbseinkommen anwendbar. Mit den Änderungen wird nicht nur die Berechnung des steuerbaren Einkommens erleichtert, sondern es sinkt für die meisten Arbeitnehmer auch die Steuerbelastung. Damit soll die geschwächte Wirtschaft wieder angekurbelt werden.

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