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CONVINUS Global Mobility Alert KW 39_2020

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CONVINUS Global Mobility Alert KW

e p t e m b e r 2 0 2 0 S u s g a b e K W 3 9 A QUELLENSTEUERABZUG FÜR ZUM ARBEITNEHMER AUSLÄNDISCHE EINREISEBESCHRÄNKUNGEN FOKUS IM FREE SERVICE OF: A GLOBAL MOBILITY SOLUTIONS CONVINUS 70, 8001 ZÜRICH, SCHWEIZ TALSTRASSE / INFO@CONVINUS.COM WWW.CONVINUS.COM BEI EINREISE PFLICHT GRENZREGIONEN AUS N e u i g k e i t e n a u s d e r W e l t d e r g l o b a l e n M o b i l i t ä t Die zuständige irische Behörde («Irish Revenue») hat die Regelungen zum Quellensteuerabzug (PAYE – pay-as-you-earn) für ausländische Arbeitnehmer, die temporär in Irland arbeiten, vereinfacht. Für die Pflicht zum Quellensteuerabzug kommt es auf das tatsächliche Arbeitsverhältnis zwischen dem Arbeitnehmer und dem Arbeitgeber an; weder die Funktion noch die Aufgaben des Arbeitnehmers sind hierfür massgeblich. Die zum 1. Januar 2020 in Kraft getretenen Regelungen geben klar darüber Auskunft, ab wann für einen ausländischen Arbeitnehmer Quellensteuern abgeführt werden müssen. Dabei wird grundsätzlich die gesamte Anzahl an Arbeitstagen für jedes einzelne Kalenderjahr herangezogen und keine jahresübergreifende Zählung der Arbeitstage durchgeführt. Für Arbeitnehmer, die aus Staaten kommen, mit denen kein IRLAND: REGELUNGEN VEREINFACHTE Doppelbesteuerungs-abkommen (DBA) besteht, müssen nach 30 Arbeitstagen Quellensteuern abgeführt werden. Für Arbeitnehmer aus Staaten, mit denen ein DBA besteht, beginnt die Pflicht für den Quellensteuerabzug grundsätzlich erst nach 60 Tagen. Es sind jedoch die spezifischen Bestimmungen des jeweiligen DBA zu beachten. Bereits seit Anfang Juli 2020 müssen sich Personen, die aus einem Staat oder Gebiet mit hohen Infektionszahlen kommen und in die Schweiz einreisen, für zehn Tage in Quarantäne begeben. Mit einem Entscheid vom 11. September 2020 verfolgt der Bundesrat in Bezug auf die Nachbarstaaten der Schweiz nun einen regionalen Ansatz. Es werden jeweils nur die Regionen, die über dem Grenzwert liegen, auf die Liste der Staaten und Gebiete mit erhöhtem Ansteckungsrisiko gesetzt; nicht jedoch das ganze Land. Grenzregionen der Nachbarstaaten können gänzlich von der Aufnahme auf die Liste ausgenommen werden. Grenzgänger waren bereits zuvor von der Quarantänepflicht ausgenommen. SCHWEIZ: QUARANTÄNE- KEINE Neu sind auch Kulturschaffende nach einem kulturellen Anlass, Sportler nach einem Wettkampf und Teilnehmer von Fachkongressen nicht dazu verpflichtet, sich in Quarantäne zu begeben, sofern die betreffende Veranstaltung im Ausland ein spezifisches Schutzkonzept erarbeitet und umgesetzt hat. Um die Einreisebeschränkungen aufgrund von COVID-19 besser handhaben zu können, hat die finnische Regierung am 11. September 2020 ein neues Modell erarbeitet, das auf Tests basiert, um Einreisen aus Ländern innerhalb des erlaubten Grenzwertes zu ermöglichen. Dabei wurde der Grenzwert für Einreisebeschränkungen per 19. September 2020 von weniger als 8 auf weniger als 25 Infektionen pro 100'000 Einwohner in den letzten 14 Tagen erhöht. Reisebeschränkungen zwischen Finnland und Zypern, Deutschland, Island, Norwegen, Polen und Schweden sowie für Einwohner Australiens, Kanadas und Japans wurden ebenfalls aufgehoben. Aufgrund der steigenden Zahlen wurden neue Reisebeschränkungen für Italien und Ungarn erhoben, da der neue, erlaubte Grenzwert in diesen Ländern überschritten wurde. Für alle anderen Ländern gelten die bisherigen Vorschriften zu den Einreisebeschränkungen - vor allem in Bezug auf FINNLAND: DER LOCKERUNG die Quarantänepflicht. Gestützt auf das neue Modell sollten alle Einreisende aus den Risikoländern einen negativen COVID-19 Test vor der Einreise nach Finnland vorweisen können. Allerdings wird die Regierung erst am 23. November 2020 konkrete Vorgaben ankündigen. Bis dahin gilt eine Transitphase, wonach der negative COVID-19 Test in den letzten 72 Stunden vor Ankunft vorzuweisen ist. STATES OF AMERICA: UNITED DES EINREISEVERBOTS VERLÄNGERUNG AUS MEXIKO UND KANADA Die US-Einreisebehörde (U.S. Customs and Border Protection) hat das Einreiseverbot für «nicht essenzielle» Reisen aus Mexiko und Kanada bis zum 21. Oktober 2020 verlängert. Das erstmalige Einreiseverbot aus diesen Ländern begann bereits am 21. März 2020 und wurde mehrmals verlängert. Es betrifft jedoch nicht den Luftverkehr. Als «nicht essenziell» werden Reisen qualifiziert, die aus touristischen Gründen oder zu Besuchszwecken erfolgen. Reisen aus den nachfolgenden Gründen sind immer noch erlaubt: US-Bürger und Personen mit rechtmässigem Aufenthaltsstatus Reisen für den legalen grenzüberschreitenden Handel Reisen aus beruflichen Gründen Reisen zu medizinischen Zwecken Reisen zu Bildungseinrichtungen Reisen für Notfälle und Zwecke der öffentlichen Gesundheit (z.B. Regierungsbeamte oder Einsatzkräfte, die in die USA einreisen, um die Regierung im Kampf gegen COVID-19 oder für andere Notfälle zu unterstützen) Reisen von Angehörigen der US-Streitkräfte (U.S. Armed Forces) sowie deren Ehepartnern und Kindern in die USA Reisen aus beruflichen Gründen sowie im Handelbereich werden zunehmend strenger kontrolliert.

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