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CONVINUS Global Mobility Alert KW 42_2020

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CONVINUS Global Mobility Alert KW

k t o b e r 2 0 2 0 O u s g a b e K W 4 2 A KRANKENVERSICHERUNG EINER EINREISE ERFORDERLICH BEI FÜR ELTERN AUCH GROSSELTERN UND FREE SERVICE OF: A GLOBAL MOBILITY SOLUTIONS CONVINUS 70, 8001 ZÜRICH, SCHWEIZ TALSTRASSE / INFO@CONVINUS.COM WWW.CONVINUS.COM N e u i g k e i t e n a u s d e r W e l t d e r g l o b a l e n M o b i l i t ä t Die brasilianischen Behörden haben am 5. Oktober 2020 die Einreisebeschränkungen für ausländische Besucher um weitere 30 Tage (und damit bis zum 4. November 2020) verlängert. Nach den neuen Richtlinien müssen Besucher momentan keinen Nachweis über eine ausreichende Krankenversicherungsabsicherung bei der Einreise erbringen; dies war zuvor erforderlich. Reisende, die bereits ein gültiges Visum für Brasilien haben, dürfen derzeit nach Brasilien ein- und ausreisen. Da Reisende ohne gültige Visa ohnehin nicht nach Brasilien einreisen dürfen, bestehen für sie weiterhin Einschränkungen bei potentiellen Flugreisen nach Brasilien. BRASILIEN: KEIN NACHWEIS MOMENTAN Da die Einreisebestimmungen zurzeit regelmässig angepasst und geändert werden, sollten sich Reisende auch noch unmittelbar vor der Abreise nach Brasilien über die aktuellen Bestimmungen informieren. Bereits am 30. Juni 2020 beschloss die deutsche Mindestlohnkommission eine stufenweise Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns. Momentan auf EUR 9.35 brutto pro Stunde festgesetzt, soll dieser in vier Stufen bis Mitte 2022 auf EUR 10.45 EUR brutto steigen. Die erste Anpassung auf EUR 9.50 erfolgt zum 1. Januar 2021. Die zweite und dritte Erhöhung, auf jeweils EUR 9.60 und EUR 9.82, hat zum 1. Juli 2021 bzw. 1. Januar 2022 zu erfolgen, um dann zum 1. Juli 2022 den Zielwert von EUR 10.45 zu erreichen. Mit den Anpassungen berücksichtigt die Mindestlohnkommission die Tarifentwicklung der jüngeren Vergangenheit, die aktuellen Wirtschaftsprognosen und die momentane Beschäftigungs- und Wettbewerbssituation. Im Vorfeld der Festsetzung hatte es politische Diskussionen gegeben, ob der Mindestlohn aufgrund der Corona-Krise eingefroren oder erhöht werden müsse. Zum Gremium der Kommission gehören neben dem Vorsitzenden je drei Vertreter der Gewerkschaften DEUTSCHLAND: ANPASSUNG DES SCHRITTWEISE und der Arbeitgeber sowie zwei beratende Wissenschaftler; Entscheidungen sollen GESETZLICHEN MINDESTLOHNS grundsätzlich frei von politischer Einflussnahme getroffen werden. Per 13. Oktober 2020 erlaubt die kanadische Regierung, dass kanadische Staatsangehörige und Personen mit dauerhaftem Wohnsitz in Kanada ihre Eltern und Grosseltern für einen dauerhaften Aufenthalt in Kanada nachziehen können (PGP Programm). Alle Gesuchsteller müssen Folgendes beachten: Die Einreichung der Online-Formulare ist vom 13. Oktober bis zum 3. November 2020 möglich. Nach dem oben erwähnten Zeitfenster werden potenzielle Gesuchsteller eingeladen, um einen Antrag in der Reihenfolge ihres Eingangs (zeitliche Priorität) auszufüllen, bis die jährliche Obergrenze von 10’000 Anträgen erreicht ist. Ausgewählte Gesuchsteller haben 60 Kalendertage Zeit, um ein vollständiges Gesuch um Familiennachzug einzureichen. Alle Gesuchsteller dürfen nicht weniger als die eingesetzte Einkommensgrenze pro Familienmitglied (Low Income Cut-Off (LICO) + 30%) verdienen. KANADA: FAMILIENNACHZUG Die Bearbeitung von Gesuchen um Familiennachzug von Ehegatten und Kindern hat jedoch Vorrang. Aufgrund von Covid-19 wird das PGP Programm mit grösster Verspätung stattfinden. Im Jahr 2019 akzeptierte die Regierung 20’000 Gesuchen im Rahmen des Programms. Dieses Jahr werden diese nur die Hälfte betragen. SCHWEIZ: DER EINREISE SOWIE ERTEILUNG VON VERWEIGERUNG VISA NACH DER COVID-19-VERORDNUNG 3 Ausländer dürfen aus Risikogebieten grundsätzlich nicht in die Schweiz einreisen. Zudem werden auch grundsätzlich keine Schengen- Visa für bewilligungsfreie Aufenthalte ohne Erwerbstätigkeit von bis zu 3 Monaten erteilt. Die Schweizer Behörden definieren die Risikogebiete in der Covid-19-Verordnung 3 als «Länder oder Regionen, deren Behörden ausserordentliche Massnahmen zur Verhütung und Bekämpfung der Covid-19-Epidemie angeordnet haben». Darunter fallen die meisten Staaten ausserhalb des Schengen-Raums wie z.B. die USA oder Grossbritannien. Ausländische Personen, die unter das EU- oder EFTA-Abkommen fallen bzw. eine «Situation der äussersten Notwendigkeit» geltend machen können, sind von den Einreisebeschränkungen ausgenommen. Die Quarantänepflicht besteht jedoch davon unabhängig. Die Gesetzesgrundlagen sind unter anderem im Artikel 4 Absatz 1 und 2, Artikel 10 und Anhang 1 der Verordnung des Schweizerischen Bundesrates vom 19. Juni 2020 über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus; Covid-19-Verordnung 3 ersichtlich.

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