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CONVINUS Global Mobility Alert KW 44_2020

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CONVINUS Global Mobility Alert KW

k t o b e r 2 0 2 0 O u s g a b e K W 4 4 A FUND (CPF)» FÜR PROVIDENT ARBEITNEHMER GESTRANDETE FREE SERVICE OF: A GLOBAL MOBILITY SOLUTIONS CONVINUS 70, 8001 ZÜRICH, SCHWEIZ TALSTRASSE / INFO@CONVINUS.COM WWW.CONVINUS.COM BEZÜGLICH VEREINBARUNGEN BESTEUERUNG VON DER N e u i g k e i t e n a u s d e r W e l t d e r g l o b a l e n M o b i l i t ä t In Deutschland erfolgt die Einstufung der Risikogebiete durch das Auswärtige Amt, das Bundesministerium für Gesundheit und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. Die Ministerien überarbeiten regelmässig, welche Regionen als Risikogebiete eingestuft werden. Als Risikogebiete gelten grundsätzlich Gebiete, in denen ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit SARS-CoV-2 besteht. Für Personen, die sich innerhalb der letzten 2 Wochen vor der Einreise nach Deutschland in einem Risikogebiet aufgehalten haben, kann gemäss den jeweiligen Verordnungen der Bundesländer eine Quarantänepflicht bestehen. Die deutschen Behörden haben die Kantone Genf GE und Waadt VD seit dem 9. September 2020 sowie die Kantone Fribourg FR, Jura JU, Neuchâtel NE, Nidwalden NW, Schwyz SZ, Uri UR, DEUTSCHLAND: DER SCHWEIZ AUSWEISUNG ALS SARS-COV-2 RISIKOGEBIET Zürich ZH und Zug ZG seit dem 17. Oktober 2020 als Risikogebiete eingestuft. Die ganze Schweiz gilt nun seit dem 24. Oktober 2020 als Risikogebiet. Die Verständigungsvereinbarungen, die Frankreich hinsichtlich der Besteuerung von Grenzgängern mit Belgien, Deutschland, der Schweiz und Luxemburg abgeschlossen hat, wurden bis zum 31. Dezember 2020 verlängert. Das im jeweiligen Steuerabkommen Verständigungsverfahren wurde genutzt, um zu verhindern, dass Tage im pandemiebedingten «Zwangs-Home-Office» für Grenzgänger eine Besteuerung im Heimatland auslösen. Arbeitstage, die aufgrund von Massnahmen zur Eindämmung von Covid-19 im Wohnsitzland eines Grenzgängers ausgeführt werden, werden auf Basis der Vereinbarungen als Arbeitstage in dem Land angesehen, in dem der Grenzgänger unter normalen Umständen seine Tätigkeit ausgeübt hätte. FRANKREICH: VERSTÄNDIGUNGS- Die Schweiz hat neben Frankreich auch mit Deutschland und Italien Verständigungsvereinbarungen zur Grenzgängerbesteuerung abgeschlossen. Diese GRENZGÄNGERN VERLÄNGERT verlängern sich momentan stillschweigend von Monat zu Monat. Staatsangehörige Singapurs sowie Personen mit dauerhafter Aufenthaltsgenehmigung für Singapur müssen keine Beiträge in den «Central Provident Fund (CPF)» leisten, sofern sie aufgrund der Pandemie in Singapur «gestrandet» sind und dort für einen ausländischen Arbeitgeber arbeiten. Es wird ferner vorausgesetzt, dass es sich um eine temporäre Vereinbarung zwischen dem Arbeitnehmer und dem ausländischen Arbeitgeber aufgrund der Pandemie handelt und es keine grundsätzlichen vertraglichen Änderungen gab. Die Regelung gilt ab Beginn der Rückkehr der Arbeitnehmer nach Singapur bis SINGAPUR: BEITRÄGE ZUM «CENTRAL KEINE zunächst zum 31. Dezember 2020. Da es in Bezug auf die aktuelle Covid-19 Situation wiederholte Anpassungen hinsichtlich der Beitragspflicht zum «Central Provident Fund» kommt, sollten Arbeitgeber die aktuellen Bestimmungen weiterhin im Auge behalten, um die jeweils geschuldeten Beiträge richtig abzuführen. EUROPÄISCHE UNION: SCHWEIZ- DES GEMISCHTEN AUSSCHUSSES ZUR SITZUNG WEITERENTWICKLUNG DES FREIZÜGIGKEITSABKOMMENS Die jüngste Entwicklung in der Schweiz in Bezug auf die Ablehnung der Begrenzungsinitiative hat den Willen des Schweizer Volks gezeigt, die bilateralen Verträge mit der EU weiterhin bestehen zu lassen. Die EU hat diesen Volksentscheid begrüsst und die Schweiz für die gute Zusammenarbeit gelobt. In letzter Zeit war das Verhältnis zwischen der EU und der Schweiz auch deshalb schwierig, weil die Schweiz im Frühjahr 2020 zum ersten Mal seit Inkrafttreten der Verträge die Grenzen für den Personenverkehr mit der EU geschlossen hat. Am 15. Juni 2020 wurden sämtliche Reiseeinschränkungen mit der EU aufgehoben. Bei dieser Sitzung ging es auch darum, die Frage des Immobilienerwerbs durch Schweizer Bürger in Kroatien zu analysieren. Der Gemischte Ausschuss fand dabei die Lösung der Regierung sehr attraktiv; und zwar dürfen Schweizer Immobilien in Kroatien kaufen, ohne eine Mindestaufenthaltsdauer zu zeigen. Ein weiteres Thema war die Anerkennung von Berufsqualifikationen, welches in die Revision des Anhangs des Abkommens einfliessen wird. Es ist vorgesehen, dass der zu revidierende Anhang auch eine separaten Abschnitt über die soziale Sicherheit von Briten nach dem Brexit beinhaltet, damit deren Ansprüche gewährleiten werden können.

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