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CONVINUS Global Mobility Alert KW 45_2020

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CONVINUS Global Mobility Alert KW

o v e m b e r 2 0 2 0 N u s g a b e K W 4 5 A 2020 SEIT DEM VISAPOLITIK OKTOBER 2020 1. FREE SERVICE OF: A GLOBAL MOBILITY SOLUTIONS CONVINUS 70, 8001 ZÜRICH, SCHWEIZ TALSTRASSE / INFO@CONVINUS.COM WWW.CONVINUS.COM N e u i g k e i t e n a u s d e r W e l t d e r g l o b a l e n M o b i l i t ä t Der Nigeria Immigration Service (NIS) hat zum 1. Oktober 2020 mit der Umsetzung der Nigeria Visa Policy 2020 (NVP 2020) begonnen. Mit dem NVP 2020 sollen die Geschäftsabläufe vereinfacht und ausländische Direktinvestitionen, Touristen und Personen mit speziellen Fähigkeiten angezogen werden, ohne die nationale Sicherheit zu gefährden. Mit dem NVP 2020 wurden 79 neue Visakategorien und -klassen (4 Visumbefreiungen und 75 obligatorische Visa) eingeführt, die alle denkbaren Reisezwecke abdecken sollen. Zudem wurde ein Visumantragsverfahren eingeführt, das jetzt unter anderem Botschaften, Antragszentren, Visa bei der Ankunft und eine Automatisierung der Beantragung von Zeitarbeitsgenehmigungen umfasst. Die 75 neuen obligatorischen Visa sind wie folgt kategorisiert: 24 Kurzvisa für Aufenthalte von bis zu drei Monaten für Tourismus, Geschäftsreisen, Seminare usw.; 36 NIGERIA: DER NEUEN UMSETZUNG temporäre Aufenthaltsvisa für Aufenthalte von bis zu zwei Jahren für Mitarbeiter, Studenten, Praktikanten usw.; und 15 Daueraufenthaltsvisa für Langzeitaufenthalte für Rentner, Investoren, hochqualifizierte Einwanderer usw. Ab 2021 wird das elektronische Antragsverfahren zum Nachweis der Sozialversicherung in Deutschland auf weitere Personenkreise und Situationen ausgeweitet. Bisher nur für Arbeitnehmer in der Privatwirtschaft obligatorisch, ist ab dem kommenden Jahr auch für Beamte und Beschäftigte des öffentlichen Dienstes das elektronische Antragsverfahren zu nutzen. Gleiches gilt für Mitarbeiter von Flugund Kabinenbesatzungen mit Heimatbasis in Deutschland sowie für Seeleute auf Schiffen, für die die deutschen Rechtsvorschriften gelten. Darüber hinaus kann auch die Feststellung der gewöhnlichen Erwerbstätigkeit in mehreren Mitgliedstaaten (sogenannte Mehrstaaten-Bescheinigung) künftig vom Arbeitgeber elektronisch beantragt werden. Das Gleiche gilt für Ausnahmevereinbarungen. DEUTSCHLAND: BEIM NEUERUNGEN Der digitale Antrag auf eine A1-Bescheinigung wird künftig auch für Selbstständige DIGITALEN A1-ANTRAGT möglich sein, allerdings voraussichtlich erst ab 2022. Aufgrund der zahlreichen Covid-19 Fälle in der Schweiz hat der Bundesrat mit Wirkung per 29. Oktober 2020 die folgenden neuen Massnahmen erlassen: Die Maskenpflicht wird auf Arbeitsplätze und Schulen ab Sekundarstufe II ausgedehnt. An Hochschulen gilt ab dem 2. November 2020 Fernunterricht. Auch im Aussenbereich von Läden und Restaurants, in belebten Fussgängerzonen und in der Öffentlichkeit, wenn Abstand halten nicht möglich ist, ist eine Maske zu tragen. Tanzlokale und Discos werden geschlossen. Im Freundes- und Familienkreis dürfen sich nicht mehr als 10 Personen treffen. Öffentliche Veranstaltungen werden auf 50 Personen eingeschränkt. Sportliche und kulturelle Aktivitäten mit mehr als 15 Personen sind verboten. Ausnahmen sind möglich für Trainings und Proben für Jugendlichen von unter 16 Jahren im Profi-Bereich. In Bars und Restaurants dürfen nicht mehr als 4 Personen an einem Tisch sitzen. Ab 23 Uhr bis 6 Uhr gilt Sperrstunde. Die Kantone dürfen nur strengere Regel ergreifen. Beispielsweise hat Kanton Neuenburg (Neuchâtel) Ansammlungen von über 5 Personen verboten. Im Kanton Jura werden alle Bars und Restaurants ab dem 2. November 2020 geschlossen. Der Kanton SCHWEIZ: COVID-19 MASSNAHMEN NEUE Obwalden beschränkt öffentliche Veranstaltungen auf 30 Personen. Die Massnahmen gelten bis auf Weiteres. RICO: PUERTO FÜR STEUERERKLÄRUNG DES FRISTVERLÄNGERUNG JAHRES 2019 BIS ZUM 15. JANUAR 2021 Die Frist zum Einreichen von Steuererklärungen für das Jahr 2019 für natürliche Personen wurde in Puerto Rico vom 15. Juli bzw. 15. Oktober 2020 auf den 15. Januar 2021 verschoben. Es ist momentan davon auszugehen, dass es sich nur um eine einmalige Fristverschiebung aufgrund der Pandemie handelt und in den nächsten Jahren wieder die üblichen Fristen gelten. Personen, die von der längeren Frist Gebrauch machen möchten, sollten sich bewusst sein, dass die Zahlungspflicht jedoch regulär am 15. Juli 2020 beginnt und bei Zahlungen nach diesem Datum nichtsdestotrotz Strafgebühren und Zinsen anfallen. Wenn Arbeitgeber für den Arbeitnehmer Steuern übernehmen und erst im Jahr 2021 bezahlen, darf die Steuerübernahme auch erst im Jahr 2021 als Einkommen verbucht werden. Im konkreten Einzelfall lassen sich so aufgrund der Ausnutzung der Zahlungsfristen Steuern optimieren.

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