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CONVINUS Global Mobility Alert KW 48_2020

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CONVINUS Global Mobility Alert KW

o v e m b e r 2 0 2 0 N u s g a b e K W 4 8 A FREE SERVICE OF: A GLOBAL MOBILITY SOLUTIONS CONVINUS 70, 8001 ZÜRICH, SCHWEIZ TALSTRASSE / INFO@CONVINUS.COM WWW.CONVINUS.COM VEREINIGTES KÖNIGREICH: EINWANDERUNGSGESETZ NEUES 31. DEZEMBER 2020 PER N e u i g k e i t e n a u s d e r W e l t d e r g l o b a l e n M o b i l i t ä t BUY 1 - GET 1 FREE SHOP.CONVINUS.COM ON EVERY WEBINAR* CHOOSE FROM OVER 40 SUBJECTS *COMING UP OR RECORDED Die israelische Regierung erlaubt aufgrund von Covid-19 keine Einreisen von Touristen und Geschäftsreisenden. Alle Länder wurden in «grün» und «rot» unterteilt, wonach eine Einreise nach Israel erlaubt ist oder nicht. Mit der neuen Business-VIP-Regelung dürfen Geschäftsreisende aus «grünen» Ländern nach Israel reisen und müssen nicht in Isolation gehen. Die Geschäftsreise darf 7 Tage nicht überschreiten und ist nur zulässig, wenn es um die Weitergabe von Fachwissen, die Fortsetzung der Geschäftstätigkeit, die Pflege von getätigten Investitionen sowie um Verhandlungen geht. Die Reise darf nur aus Geschäftsgründen erfolgen und muss 7 Tage vor der Einreise gemeldet werden. Die Einreise kann nur mit einer Krankenversicherungspolice erfolgen, die die Behandlung von Covid-19 abdeckt. Die Schweiz hatte bis vor kurzem eine ähnliche Regelung zur Aufenthaltsdauer von Geschäftsreisende aus Risikoländer, die sich bei einer Reise von bis zu 5 Tagen nicht in ISRAEL: BUSINESS-VIP-REGELUNG NEUE ZUR EINREISE Isolation begeben mussten, jedoch einer Freizeitquarantäne unterlagen. Am 31. Dezember 2020 um 23 Uhr (Ortszeit) tritt das neue Einwanderungsgesetz des Vereinigten Königreich (UK) in Kraft. Das neue Einwanderungsgesetz wird das Freizügigkeitsabkommen, welches zwischen der UK und der Europäischen Union (EU) besteht, ablösen. Das neue Einwanderungsgesetz bringt unter anderem folgende Änderungen mit sich: Einführung eines punktebasierenden Einwanderungssystems, welches die Arbeitgeber ermutigen soll in Weiterbildungen und britische Arbeitskräfte zu investieren. Nur Bewerber, die gemäss dem neuen Einwanderungssystem genügend Punkte gesammelt haben, können in die UK einwandern. Personen, welche in der UK arbeiten und leben wollen, müssen zuerst eine Genehmigung einholen. Arbeitsbewilligungsgesuche werden nur noch nach den Fähigkeiten und dem Beitrag des Bewerbers beurteilt. Einführung eines Programmes, um die Einreise für Wissenschaftler, Akademiker, Investoren, Unternehmer sowie Arbeitstätige im Gesundheits- und Pflegebereich zu erleichtern. Die oben erwähnten Änderungen gelten nicht für irische Staatsangehörige. Staatsangehörige der übrigen EU-Länder, der Länder des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) und der Schweiz, welche vor dem 31. Dezember 2020 in die UK ziehen, müssen sich beim Niederlassungsprogramm anmelden, damit sie nach dem 30. Juni 2021 weiterhin in der UK leben dürfen. Bei den deutschen Lohnabrechnungen sind für das Jahr 2021 unter anderem die folgenden Anpassungen zu berücksichtigen: Der Solidaritätszuschlag wird teilweise abgeschafft. Der Einkommenssteuertarif wird angepasst (z.B. Anhebung des Grundfreibetrags auf 9'744 EUR pro Jahr). Die Freibeträge für Kinder werden angehoben und es ist zudem eine Kindergelderhöhung vorgesehen. Die Beitragsbemessungsgrenze zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung steigt auf 58’050 EUR pro Jahr. Der durchschnittliche Zusatzbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung steigt auf 1.3%. Die Beitragsbemessungsgrenze für die gesetzliche Rentenversicherung steigt auf 85'200 EUR (West) bzw. 80'400 EUR (Ost) pro Jahr. Wie jedes Jahr sollten sich die für die Lohnabrechnungen verantwortlichen Personen DEUTSCHLAND: BEI DER DEUTSCHEN ÄNDERUNGEN rechtzeitig mit den Anpassungen auseinandersetzen und die Änderungen in ihre LOHNABRECHNUNG IM JAHR 2021 Abrechnungssysteme übernehmen. SCHWEIZ: ZU ÄNDERUNGEN DER DOPPELBESTEUERUNGSABKOMMEN BOTSCHAFTEN MIT LIECHTENSTEIN, MALTA UND ZYPERN VERABSCHIEDET Am 11. November 2020 hat der Bundesrat in seiner Sitzung Botschaften zu den Änderungsprotokollen der Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) mit Liechtenstein, Malta und Zypern verabschiedet. Wie bei allen in den vergangenen Jahren unterzeichneten Änderungsprotokollen enthalten die Abkommen eine Missbrauchsklausel, die sicherstellen soll, dass die DBA nicht missbräuchlich in Anspruch genommen werden. Darüber hinaus wird die Möglichkeit der Inanspruchnahme von Verständigungsverfahren gestärkt, was als zusätzliche Massnahme die Vermeidung von Doppelbesteuerungen fördern soll. Die Änderungsprotokolle wurden positiv aufgenommen, insbesondere von den Kantonen und interessierten Wirtschaftskreisen. Bevor die Protokolle jedoch in Kraft treten können, müssen die gesetzgebenden Organe in den jeweilig betroffenen Ländern ihre Genehmigung geben.

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