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CONVINUS Global Mobility Insights NEWSLETTER Herbst / Fall 2025

CONVINUS Global Mobility

CONVINUS Global Mobility Insights - Herbst / Fall 2025Beispiel:Ein Schweizer Pharmaunternehmen engagiert einen US-amerikanischen Expertenfür ein spezielles Forschungsprojekt. Das Fachwissen ist im eigenen Unternehmen –auch nicht an anderen Unternehmensstandorten - vorhanden. Solche Expertenmöchten sich oftmals auch nicht an ein spezifisches Unternehmen binden, da inderen Fokus die Forschung an sich steht.Gerne werden auch externe internationale Teams engagiert, welche neue Ideen undPerspektiven miteinbringen, was Innovationen fördern kann.3. Kostenvorteile und WettbewerbsfähigkeitUnternehmen können Kosten senken, ohne eigenes Personal teuer aus- undweiterzubilden. Man kann das niedrigere Lohngefüge in anderen Ländern nutzen,um Kostenvorteile zu erzielen und kann den Aufwand vermindern, da in der Regelkeine Verpflichtung zur Personal- und Lohnadministration vorliegt.Beispiel:Ein Schweizer Versicherungsunternehmen verlagert sein Team für die Schadensabwicklungvon der Schweiz nach Polen. Mit der Verlagerung des Teams nach Polenprofitiert das Unternehmen von den niedrigen Lohnkosten am neuen Standort. Fürden Aufbau des Teams wird üblicherweise zu mindestens anfangs die Notwendigkeitbestehen, Mitarbeiter aus der Schweiz nach Polen zu entsenden, damit diese denAufbau dieses Bereichs vor Ort unterstützen und die Einführung und Einhaltung dergültigen Standards des Schweizer Unternehmens sicherstellen können.In einem zweiten Schritt wird in der Regel geprüft, ob für den langfristigen Einsatzvor Ort der Einsatz von externem Fremdpersonal sinnvoll ist, an Stelle von langfristigvon der Schweiz nach Polen entsendeten Mitarbeitern.Externes Fremdpersonal wird oft projektbezogen oder situativ eingesetzt, um unteranderem die Auslastung in Spitzenzeiten gewährleisten zu können. Hierdurchentstehen dem Unternehmen in der Regel keine langfristigen Kosten für Gehälter,Sozialleistungen oder Abfindungen.6

CONVINUS Global Mobility Insights - Herbst / Fall 20254. Internationalisierung und MarktpräsenzWenn ein Unternehmen im Ausland einen neuen Standort eröffnet oder ein Projektstartet, wird oft Fremdpersonal aus diesem Land eingesetzt. Man kann so die lokalenKenntnisse dieser Personen über den Markt, die Sprache und die Kultur nutzen.Damit kann man zudem eine bessere Kundenpräsenz sowie besseren Kundenservicevor Ort anbieten. Die Kunden fühlen sich damit auch vertrauter, wenn ihreAnsprechpartner aus ihrer Region kommen. Zudem können diese lokal vertrautenMitarbeiter besser auf die spezifischen Kundenwünsche eingehen oder spezifischeKundenbedürfnisse schon im Vorfeld erkennen.Beispiel:Ein deutsches Maschinenbauunternehmen nutzt lokale Techniker für Wartungsarbeitenin China. Statt eigenes Personal dafür in China aufzubauen, ist die Wahl aufexternes Fremdpersonal gefallen, dies insbesondere unter der Berücksichtigung vonvor allem finanziellen und administrativen Kosten.5. Projekt- und ZeitdruckFremdpersonal kann kurzfristig eingesetzt werden, ohne lange interneRekrutierungsprozesse durchlaufen zu müssen. Im Fokus des Einsatzes vonFremdpersonal stehen die Qualifikationen beziehungsweise die fachlichen undtechnischen Leistungsausweise.Beispiel:Bei einem grossen IT-Rollout wird ein internationales Team bestehend aus Freelancernund Beratern zusammengestellt. Das Fachwissen ist in den notwendigenSpezifikationen im eigenen Unternehmen nicht vorhanden und solche Kapazitätenkönnten auch kurzfristig nicht aufgebaut werden.Insbesondere auch zum Zwecke der Einhaltung von Vertragsfristen ist der Einsatzvon externem Fremdpersonal häufig notwendig, denn Verzögerungen können teuerwerden, wenn in den abgeschlossenen Verträgen beispielsweise Konventionalstrafenvereinbart wurden.7

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