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E-Magazine_CONVINUS Global Mobility SUMMIT 2022

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+++Celebrating our 20. Anniversary with you+++ 20 years ago the Global Mobility journey started for us and sooner or later you became an important part of this journey. Therefore we, CONVINUS, would like to thank you very much and personally. CONVINUS would not be your partner for challenging and complex topics if we were not always one step ahead. To ensure this, we are in constant contact with our global network and would like to introduce our strong partner network to you on the occasion of our 20th anniversary: - Free access to our Global Mobility SUMMIT 2022 (digital), i.e. two days of bundled international know-how of our CONVINUS team as well as our partners. - Benefit from our network and ask specific questions. - Share your free access with colleagues. We are looking forward to getting to know you as well.

INTERNATIONALE

INTERNATIONALE PROJEKTEINSÄTZE IN DER SCHWEIZ UND IM AUSLAND Autorin: Norma Reynov Internationale Projekteinsätze von einigen Tagen bis hin zu mehreren Monaten haben in den vergangenen Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen. Dabei stellen gerade diese kurzen Auslandseinsätze für Unternehmen ein beträchtliches Compliance-Risiko dar. Die Beachtung aller steuerlichen, sozialversicherungs- und bewilligungsrechtlichen Aspekte bei kurzen Auslandseinsätzen birgt für die Global Mobility Abteilungen und HR-Verantwortlichen eine erhebliche Mehrbelastung. Zudem ist es nicht neu, dass über kurze Auslandseinsätze ad hoc in den jeweiligen Fachabteilungen entschieden wird und die Personalabteilungen oft nur unzureichend über die Vielzahl von Auslandseinsätzen im Unternehmen unterrichtet sind. Das Hauptaugenmerk der Global Mobility Verantwortlichen liegt oftmals noch auf der richtigen Abwicklung von langfristigen Auslandseinsätzen, insbesondere Entsendungen. Die Vernachlässigung der Kurzzeiteinsätze stellt allerdings ein immer grösseres Compliance-Risiko für die Unternehmen dar. Neben den arbeitsbewilligungsrechtlichen müssen insbesondere die steuerlichen Aspekte beachtet werden, zumal auch ein ansteigender Datenaustausch zwischen den Einreise- und Steuerbehörden zu beobachten ist und sich die Meldevorschriften in Europa verschärft haben. Im Anlagenbau sowie in der Beratung gehören kurzfristige Montage- bzw. Projekteinsätze zum Tagesgeschäft. Oft fehlt die erforderliche Zeit, um vor dem Einsatz alle steuerlichen, sozialversicherungsrechtlichen und bewilligungsrechtlichen Aspekte zu prüfen. Hierdurch entstehen vermeidbare Risiken, die unbeachtet jedoch zu erheblichen Mehrkosten für das Unternehmen führen können. Im Nachfolgenden zeigen wir Ihnen exemplarische einige ausgewählte Risiken auf: Betriebsstätten im Ausland durch Projekt- und Montageeinsätze Ein erhebliches Risiko bei Montage- und Projekteinsätzen ist die oft unbeabsichtigte Gründung von ausländischen Betriebsstätten. Für die Steuer- und Personalabteilungen ist es daher von grosser Bedeutung, sich des Risikos der unbeabsichtigten Betriebsstättengründung bewusst zu sein, da eine Gründung erhebliche steuerliche und administrative Mehraufwendungen nach sich zieht. Die Kriterien, wann eine Betriebsstätte begründet wird, unterscheiden sich von Land zu Land. Im Verhältnis zwischen der Schweiz und Mexiko reicht beispielsweise das Überschreiten einer 6- monatigen Tätigkeit aus, um eine Montagebetriebsstätte zu begründen. Andere Länder stellen auf einen 9-Monats-Zeitraum ab. 52 convinus.com

INTERNATIONALE PROJEKTEINSÄTZE IN DER SCHWEIZ UND IM AUSLAND In Frankreich, Grossbritannien, Italien oder Polen besteht aufgrund der jeweiligen Doppelbesteuerungsabkommen mit der Schweiz dagegen erst bei einer mehr als 12 Monate andauernden Montage ein Betriebsstättenrisiko. Da nicht nur allein die Dauer des Einsatzes bzw. des Montageprojektes ausschlaggebend ist und die Kriterien für die Betriebsstättengründung ohnehin im Ermessen der einzelnen Länder liegen, sollte die Betriebsstättenthematik jeweils in Abstimmung mit lokal ansässigen Steuerberatern geprüft werden, denn auch das unbeabsichtigte Gründen einer ausländischen Betriebsstätte hat erhebliche administrative und steuerliche Folgen. Mit den Einkünften, die der Betriebsstätte wirtschaftlich zuzuordnen sind, wird das den Mitarbeiter entsendende Unternehmen im Ausland beschränkt steuerpflichtig. Ein Betriebsstättengewinn ist damit im Einsatzstaat zu versteuern. Für den Montage- bzw. Projektmitarbeiter kann beim Einsatz in einer Betriebstätte die 183-Tage-Regelung (siehe nachfolgender Absatz) nicht mehr angewendet werden. Damit wird der Mitarbeiter ab dem ersten Tag seiner Tätigkeit im Betriebsstättenstaat auch dort steuerpflichtig. Steuern – Richtige Anwendung der 183-Tage-Regelung und Beachtung des faktischen bzw. wirtschaftlichen Arbeitgebers Grundsätzlich muss das Erwerbseinkommen im Wohnsitzstaat versteuert werden, es sei denn, der Mitarbeiter ist in einem anderen Staat tätig. Hierfür ist es zunächst notwendig, den Wohnsitzstaat und Tätigkeitsstaat klar zu definieren. Dies kann jedoch nicht frei gewählt werden, sondern erfolgt anhand eines Prüfschemas, das im jeweiligen Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) zu finden ist. Wenn der Wohnsitzstaat und der Tätigkeitsstaat erst einmal klar definiert sind, muss geprüft werden, welcher Staat das Besteuerungsrecht für die Erwerbseinkünfte erhält. Das Besteuerungsrecht kann dabei nur dann im Wohnsitzstaat verbleiben, wenn die drei nachfolgenden Bedingungen kumulativ erfüllt sind: Der Mitarbeiter hält sich nicht länger als 183 Tage innerhalb einer 12-Monats-Periode, eines Kalenderjahres oder eines Steuerjahres im Tätigkeitsstaat auf; und Die Vergütungen werden von einem Arbeitgeber gezahlt, der nicht im Tätigkeitsstaat ansässig ist; und Die Vergütungen werden nicht von einer Betriebsstätte im Tätigkeitsstaat getragen. 53 convinus.com

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